Die Börse

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Wie es zu dem Namen "Börse" kam ist umstritten. Wahrscheinlich kommt der Begriff aus dem 16. Jahrhundert und sollte eine Verschmelzung aus dem Namen der Kaufmannsfamilie "van der Beurse" und dem lat. Begriff "Bursa" sein. Andere Historiker glauben, dass der Begriff von einem Marktplatz in Brügge abgeleitet ist. Die erste Börse wurde 1531 in Antwerpen eröffnet. Börsen dienen dem Zweck an einem bestimmten räumlichen Ort komprimiert und transparent Handel zu treiben. Weitere Vorteile einer Börse liegen in der Handelzeit, der Effizienz des Handels, geringeren Transaktionskosten und dem Schutz vor Manipulation. Man unterscheidet börslichen Handel der durch Überwachungsgremien kontrolliert wird und außerbörslichen Handel (OTC). Börsen können auch nach ihrer Form unterteilt werden. Die bekanntesten Formen sind die Präsenzbörse, die auch Parketthandel genannt wird und die Computerbörsen, die ein computergestützes Handelssystem darstellen. Je nach Abwicklungsart der Geschäfte unterscheidet man zwischen Termin- und Kassageschäften. Ebenso kann man anhand der Art der Börsenwaren die gehandelt werden, die Börsen unterscheiden. Es gibt Wertpapier-, Effekten-, Waren-, Devisen-, Dienstleistungs- und Derviate-Börsenhandel. Die bedeutendsten Börsenplätze sind: New York, Tokio, London, Frankfurt a.M., Hong Kong, Lissabon und Brüssel. Der wichtigste Börsenplatz in Deutschland ist Frankfurt a.M. Der Börsenplatz Frankfurt blickt auf lange Geschichte zurück die im Jahre 1585 begann. Trägerin der FWB ist die Deutsche Börse AG. Die Frankfurter Wertpapierbörse wickelt ein Grossteil ihres Aktienhandels über FWB und Xetra ab. Die internationalen Leitbörsen sind: American Stock Exchange (AMEX), Chicago Mercantile Exchange (CME), die National Association of Securities Dealers (NASDAQ), die New York Stock Exchange (NYSE) und New York Mercantile Exchange (NYMEX).