Wertpapiere im Überblick
Möchte ein Anleger sein Geld in Wertpapiere investieren, so bieten sich Ihm eine Vielzahl von Anlagenoptionen, die im nachfolgenden vorgestellt werden sollen:
Wertpapiere lassen sich wie folgt grob klassifizieren:
Aktien:
Beschreibung:
Aktien stellen Urkunden dar, die Ihrem Inhaber einen Anteil am Grundkapital einer Aktiengesellschaft und bestimmte Mitgliedschaftsrechte am Unternehmen verbriefen. Der Anleger Partizipiert
Anlageerfolg:
Der Anleger partizipiert am Kursverlauf und am Unternehmensgewinn (sofern dieser anfällt) in Form Dividenausschüttungen je Aktie. Ein Indikator hierfür ist die Dividendenrendite.
Rentenwerte:
Beschreibung:
Rentenwerte ist ein Sammelbegriff für alle festverzinslichen Wertpapiere, die alle eine Geldschuld verbriefen, die mit einem festen Satz verzinst wird.
Anlageerfolg:
Der potentielle Anlageerfolg aus der Rückzahlung und Verzinsung der Geldschuld lässt sich in Form einer Rendite ausdrücken.
Anmerkungen:
Das Rating des Emittenten des Rentenwertes gibt eine erste Indikation über ein potentielles Ausfallrisiko. Zumeist gilt die Faustformel: je höher die Rendite desto riskanter die Anlage!
Investmentfonds:
Beschreibung:
Investmentfonds sammeln das Kapital der Anleger, das nach deutschem Recht als Sondervermögen bezeichnet wird, und investieren es an der Börse.
Anlageerfolg:
Der Anleger partizipiert am Kursverlauf und an vereinnahmten Erträgen abzüglich einer Fond-Management-Gebühr in Form einer geschäftsjährlichen Ausschüttung je Anteil.
Anmerkungen:
Fonds basieren auf der Idee der Risikobegrenzung durch breite Streuung
Zertifikate:
Beschreibung:
Zertifikate verbriefen ausschließlich das Recht, an einer bestimmten Wertentwicklung eines "Finanzobjektes" bis zu einem bestimmten Zeitpunkt teilzuhaben.
Anlageerfolg:
Der Anleger partizipiert am Kursverlauf des Zertifikats.
Anmerkungen:
Zertifikate basieren auf der Idee der Risikobegrenzung durch Kopplung an den Kursverlauf eines "Finanzobjektes" (z.B. an einem Aktien-Index).
Derivate:
Beschreibung:
Derivate verbriefen die Pflicht oder das Recht ein Wertpapier (Underlying) zu einem gewissen Zeitpunkt und zu einem definierten Preis in Form einer "physischen Lieferung" oder eines Barausgleiches zu erwerben / verkaufen.
Anlageerfolg:
Der Anleger partizipiert an der Entwicklung des Underlyings mit einem zumeist geringeren Kapitaleinsatz.
Anlagen in Wertpapieren bergen Risiken. Eine Anlageentscheidung sollte wohlbedacht sein! Anlagen in Fremdwährung bergen stets zusätzlich ein Währungsrisiko! Eine Anlage in Wertpapieren impliziert mittlerweile das Vorhandensein eines Wertpapierdepots und eines Girokontos. Erträge aus Wertpapieranlagen stellen steuerpflichtige "Einkünfte aus Kapitalvermögen" dar!