Der US-Dollar

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Seit 1945 ist der US-Dollar die sogenannte Leitwährung und spielt eine zentrale Rolle in der internationalen Finanzwelt. Die amerikanische Währung löste das Britische Pfund als dominierende Leitwährung ab. Zunehmend spielt der Euro in der internationalen Finanzwelt eine zentralere Rolle. In vielen anderen Ländern ist der US-Dollar als zweites inoffizielles Zahlungsmittel akzeptiert. Die hohe Akzeptanz des Dollars als internationales Zahlungsmittel ist auch dadurch erklärbar, dass vor allem der Dollar durch das Edelmetall Gold gedeckt wurde. Bis 1969 garantiert die U.S.A. 35 Dollar gegen eine Unze Feingold einzutauschen. 1969 kamen sieben europäische Notenbanken überein, diese Garantieleistungen in Gold nicht mehr anzuerkennen. Ausschlaggebend war die Tatsache, dass bereits 1960 die europäischen und japanischen US-Dollar-Vorräte größer waren, als die Goldreserven der U.S.A. Im August 1971 war es die Nixon-Regierung die verlauten lies, dass zum Schutz der amerikanischen Volkswirtschaft, die Garantieleistung aufgekündigt würde. Dies führte dazu, dass in den folgenden drei Jahren der Dollar ein Fünftel seines Wertes verlor (Inflation). Seit der Aufhabung der Golddeckung ist der Dollar, wie alle anderen Währungen, eine ungedeckte Währung, die auf Vetrauensbasis im Markt gehandelt wird. Weiterhin spielt der US-Dollar aber eine zentrale Rolle als weltweite Währungsreserve.
Der Anteil des Dollars an den globalen Währungsreserven betrug im Jahr 2003 über 64 Prozent, der Anteil des Euro steigt kontinuierlich und betrug im gleichen Jahr bereits 19 Prozent. Analysten gehen davon aus, dass der Anteil des Euro an den weltweiten Währungsreserven kontinuierlich steigt. Man schätzt das weltweit mehrere hundert Milliarden Dollar gibt, die teilweise gehortet wurden. Dies bringt die US-Notenbank in die günstige Situation, die Summen auf dem internationalen Finanzmarkt als Kredite anzubieten und die Zinsen zu verrechen, die eigentlich den Besitzern der US-Währung gehören.