Die 5 Produktionsfaktoren

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In den Wirtschaftswissenschaften versteht man unter dem Begriff Produktionsfaktoren alle Grundelemente,

die in einer Produktion mitwirken und die dauerhafte Produktionsmittel sind. Man unterscheidet bei der
Beurteilung der Begriffe zwischen volkswirtschaftlicher und betriebswirtschaftlicher Bedeutung.
In der betriebswirtschaftlichen Betrachtungsweise unterscheidet man in: Arbeit, Betriebsmittel,
Werkstoffe und Wissen. In der volkswirtschaftlichen Betrachtungsweise kann man die fünf Produktionsfaktoren
in Arbeit, Grund und Boden, Kapital, Organisation und jüngst die öffentliche Meinung, unterscheiden.
Der Faktor Arbeit wird durch den Mensch bestimmt (Maschinen, Tiere etc. fallen unter das Kapital).
Grund und Boden ist alles, was unter diesen allgemeinen Begriffen verstanden werden kann.
Man unterscheidet zwischen Abbauboden (Bodenschätze, Wälder, Meere etc.) und Anbauboden
(Tierzucht, Bauwerke etc.) Mit den Begrifflichkeiten Arbeit, Grund und Boden plus Kapital und Wissen
ist das volkswirtschaftliche Funktionssystem geschlossen. Bei der betriebswirtschaftlichen Betrachtung
der Produktionsfaktoren, zum Beispiel des Betriebswirts Erich Gutenberg (13.12.1897-22.05.1984)
aus dem Jahr 1951, werden die Begriffe untergliedert in den Faktor Arbeit, der wiederum in dispotive
(Planung, Organisation, Kontrolle) und Objektbezogene Arbeit unterteilt ist. Die Faktoren Boden und
Kapital fallen aus betriebswirtschaftlicher Sicht in die Gliederung der Betriebsmittel.
(Grundstücke, Anlagen, Gebäude etc.) Faktoren wie: Wissen, Information und die öffentliche Meinung
sind Bestandteile der dispotiven Faktoren. Betriebswirtschaftliche Aufwendungen sind zum Beispiel:
Lohnkosten, Miete, Kreditzinsen und Ähnliches.