Geschichte des Geldes

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Die Grundlage des Geldes waren klassische Tauschgeschäfte. Waren und Dienstleistungen wurden direkt zwischen den Handelsparteien getauscht. Aus praktischen Gründen wurde zunehmend leichtere Tauschwaren verrechnet. Das Warengeld waren wertvolle oder nützliche Dinge, wie Nutztiere, Salz, Steine oder Schmuck. Bis zum Einmarsch der Chinesischen Armee 1950 in Tibet wurde zum Beispiel in Tibet mit Gerste bezahlt. In der Südsee, Afrika und Teilen von Asien waren Muscheln, vor allem die Kauri-Muschel, das begehrte Zahlungsmittel. Man nennt diese Formen des frühen Zahlungsverkehrs "Prämonetär". Das lateinische Wort für Geld heißt "pecunia", übersetzt mit "Vermögen an Kleinvieh". Positive Aspekte, wie die übersichtliche Zählbarkeit, die Möglichkeit des einfachen Transportes und der Lagerhaltung, führten dazu, dass Barren oder auch Drähte aus Gold und Silber als Zahlungsmittel immer beliebter wurden.