Inflation

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Der Begriff Inflation kommt aus dem lateinischen und heißt "Sich-Aufblasen oder Aufschwellen". Mit Inflation ist volkswirtschaftlich eine Preissteigerung für Waren und Dienstleistungen gemeint d.h., dass diese gemessen an der Geldeinheit teurer werden. Dies führt zu einer schwächeren Kaufkraft und einer Steigerung des Preisindexes. Inflation führt bei geringem Wirtschaftswachstum zu einer Geldentwertung, wenn die Geldmenge steigt. Die Inflationsrate wird in Deutschland gemessen an dem Preisindex für die Lebenshaltungskosten. Über einen festen Zeitraum werden in Deutschland Durschschnittshaushalte und ein repräsentativer Warenkorb zur Messung herangezogen. Auf dieser Grundlage kommt es zu einer monatlichen Erhebung, die die aktuellen Lebenshaltungskosten im Vergleich zum Vorjahr aufzeigt. Für die Erhebung ist das Statistische Bundesamt verantwortlich. Der Inflationsschnitt liegt momentan bei 0,5-1,5 Prozent.

Inflationsgründe können sein:

Geldmengenerhöhung durch die Zentralbank
Nachfragesog
Exportüberschüsse, z.B. eine unausgewogene Außenhandelsbilanz
Übergreifen einer Inflation aus dem Ausland
Fiskalinflation
Privates Konsumverhalten
Unternehmerische Investitionslage
Gewinndruck
Angebots- und Kostendrucksituation
Importe, z.B. aktuell Erdöl
In Fremdwährung gehandelte Waren
Zinssituation
Steuersituation
Lohnsituation