Karl Marx und Friedrich Engels
Unter dem Titel "Das Kapital - Kritik der politischen Ökonomie", wurde 1863, das wohl berühmteste Werk zur politischen Ökonomie von Karl Marx veröffentlicht. Nach dem Tod von Marx im Jahre 1983, stellte Friedrich Engels aus Marxs Studien und Manuskripten zwei weitere Bände zusammen. Unter den Titeln "Zirkulationsprozess des Kapitals" (1885) und "Der Gesamtprozess der kapitalistischen Produktion" (1895) erschienen die Bände. In Karl Marx Werk "Das Kapital - Kritik der politischen Ökonomie", geht es, wie der Titel schon ausdrückt, um das Kapital und den Kapitalismus und weniger um die Gesellschaft schlecht hin. Marx™ Studien drücken sich hier in seiner Kritik an den bürgerlichen Theorien der Wirtschaftswissenschaften, Volkswirtschaftslehren und den kapitalistischen Produktionsweisen aus. Zwei zentrale Kritikpunkte legt Karl Marx in seinen Ausführungen dar. Der erste Kritikpunkt wendet sich an Gesellschaften, die mit kapitalistischer Produktionsfertigung Klassengesellschaften schaffen, in denen sich das Privateigentum an den Mitteln der Produktion durch Indienstnahme von Lohnarbeit vermehrt, so steigt der Reichtum an Kapital ohne das seine Produzenten dauerhaft daran beteiligt sind. Beteiligt am Reichtum sein die Arbeiter nur insofern, dass Ihre Arbeitskraft die Entlohnung notwendig macht.
Der zweite zentrale Kritikpunkt richtet sich gegen die herrschende politische Klasse, die ihre Gewalt in den Dienst des Kapitals stellt und durch "Recht und Ordnung", das Privateigentum von der arbeitenden Klasse absichert. Marx führt aus, dass die Verhältnisse zwar von Menschen gemacht werden, die Wirkungsweise allerdings hinter dem Rücken der Bürger implementiert werden, so dass für die Gesellschaftsmitglieder der Eindruck einer innewohnenden Sachnotwendigkeit entsteht. Marx Theorien münzen sich auf Bestimmungen moderner Verhältnisse, deshalb sind die kritischen Ideologien, die er in seinem Hauptwerk umschreibt, auch in der heutigen Zeit noch aktuell. Das Handeln nach scheinbaren gesellschaftlichen Normen und Sachzwängen, obwohl es sich um erklärbare menschliche Verhältnisse handelt, bezeichnet Karl Marx als "Warenfetisch", in Anlehnung an religiöse Einbildungen.