Privates Haushaltsgeld
Das Kapital über das die Haushalte verfügen können spielt eine wichtige wirtschaftsrelevante Rolle, die sehr unter den psychologischen Aspekten: Vertrauen, Zuversicht und Angst, subjektiv festzumachen ist. Die Entwicklung des Netto-Haushaltseinkommens ging bei allen sozialen Gruppen kontinuierlich seit 1991 in die Höhe. Einige Vergleichswerte des Statistischen Bundesamtes in Euro p.a. von 1991-2002.
Selbstständigen Haushalte: 39.100/51.000, Beamtenhaushalte: 19.300/24.700, Angestelltenhaushalte: 17.800/23.700, Arbeiterhaushalte: 12.800/17.400, Rentenerhaushalte: 12.800/16.400, Arbeitslosenhaushalte: 10.000/12.500 und Sozialhilfehaushalte: 7.300/9.400.
Lt. Quelle des Statistischen Bundesamtes gaben die Bundesbürger 1970 an Haushaltsgeld am meisten aus: 25,5 % für Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren, 17,9% für Wohnung, Wasser, Heizung; 12,9% für Verkehr und Nachrichtenübermittlung. 2003 gaben die deutschen Haushalte für Wohnung, Wasser, Strom und Heizung 25,4% aus; für Verkehr und Nachrichtenübermittlung 17,2% und für Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren 16,3 %.
Der Euro verteuerte einige Waren und Dienstleistungen in den ersten zweieinhalb Jahren seit Einführung (Dez. 2001-Juni 2004). Der höchste Anstieg der Verbraucherpreise verzeichnet man in diesem Zeitraum bei: Tabakwaren +29,2%, Gesundheitspflege +21,1% und Eintrittskarten für das Fußballspiel +14,9%.
Der geringste Anstieg der Verbraucherpreise wurde bei: Nahrungsmittel +1,1% und in den Dienstleistungssektoren: Friseur +3,9% und Chemische Reinigung +3,8% gemessen.