Reales und Humanes Kapital

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Kapital ist einer der fünf Produktionsfaktoren in der Volkswirtschaftslehre, neben Grund & Boden, Arbeit, Organisation und der öffentlichen Meinung. Es gibt verschiedene Arten von Kapital. Diese sind: Reales Kapital, Humanes Kapital, natürliche Ressourcen und technologisches Wissen. Kapital ist grundsätzlich ein durch die Gemeinschaft geschaffenes Produkt, das im Kapitalismus vom Individuum angeeignet wird. Kapital besitzt die Eigenschaft, wie andere Güter auch, der knappen Ressourcen. Aus dieser Eigenschaft entsteht der sogennante Kapitalzins. Verfügt man nicht über das Kapital, so kann man Arbeit gegen Kapital tauschen. Der Umfang von Kapital kann natürlichen Ursprungs sein oder künstlich herbeigeführt werden. Kommt es zu einer Störung entstehen Wirtschaftskrisen. Kapital ist betriebswirtschaftliches Vermögen, das im Markt in einer Hand oder und in mehreren Händen ist. Man spricht dann von einer Kapitalkonzentration. Die Kapitalkonzentration kann als Oligopol (viel Nachfrage und wenig Angebot) oder als Monopol (günstige Position/zusätzliches Kapital) auftauchen. In der Betriebswirtschaft ist das Kapital ein wertvolles Gut, dass zur Steigerung des eigentlichen Wertes eingesetzt wird. Mit Kapital kauft man Arbeit und Produktionsmittel, um einen unternehmerischen Gewinn zu erzielen. Ebenso kann Kapital eingesetzt werden, um unternehmerische Geschäfte zu realisieren. In der Wirtschaft unterteilt man den Begriff Kapital in: Geldkapital, Sachkapital sowie Kapital das auf Anrechten beruht. (Forderungen, Kredite, Aktien etc.) Das Humankapital kann man untergliedern in theoretisch nicht oder theoretisch vermehrbares Sachkapital. Der Mensch kann als vermehrbares Sachkapital eingestuft werden, wenn die Summe der Menschen größer ist als der wirtschaftliche Bedarf. Humankapital entsteht in der modernen Welt durch Bildung. Die Weiterentwicklung von Humankonzeptionen in wirtschaftstheoretischer Hinsicht nennt man Sozialkapital.