-

Fond Kosten

Folgende (meist versteckte) Kosten fallen bei einer Fondsanlage an:

1. Bei den Investmentgesellschaften bzw. Fondsgesellschaften gibt es eine Verwaltungsvergütung, die

-- die Kosten für die allgemeine Verwaltung, wie Researchkosten, Analysen, Fondscontrolling usw. deckt.
-- die zur Gehaltszahlung der Fondsmanager dient und deshalb auch Managementgebühr genannt wird.
-- Zudem fällt manchmal auch eine Performancegebühr an, die, wenn ein Manager mit seinem Fonds eine besonders gute Performance hingelegt, als Belohnung gewährt wird.
-- mittels einer direkten Entnahme aus dem Fondsvermögen erfolgt und somit nicht im Fondspreis erkennbar ist.

2. Für die Beratung und Vertrieb wird beim Kauf ein Ausgabeaufschlag vom Anleger erhoben. Er ist die Differenz zwischen Ausgabe und Rücknahmepreis. (Bei Fonds ohne Ausgabeaufschlag werden die Beratungs- und Vertriebskosten meist über höhere Verwaltungsvergütungen gedeckt.)

3. Bei der Depotbank, wo das Fondsvermögen liegt, wird eine Depotbankvergütung fällig, die ebenfalls per Entnahme aus dem Fondvermögen beglichen wird. Hiermit werden die Aufwände für Verwahrung des Fondsvermögens, börsentägliche Berechnung der Ausgabe- und Rücknahmepreise etc. vergütet.

4. Zudem sind für die Verwaltung des benötigten Depots auch noch Depotgebühren an die Bank oder die Investment-Gesellschaft, bei der Ihre Fondsanteile liegen, zu zahlen.